Katrin Hellwege, Inhaberin

„Ich bin die Tochter einer Goldschmiedin. Meine Leidenschaft für Schmuck wurde mir im wahrsten Sinne des Wortes in die Wiege gelegt. Nach der Schule stand ich oftmals im Geschäft oder in der Werkstatt, machte mich mehr oder minder nützlich und probierte neue Schmuckstücke aus. Eines Tages verliebte ich mich in ein Paar Ohrringe und meine Mutter schenkte sie mir. Einfach nur so, zwischendurch. Auf die Idee, selbst Goldschmiedin zu werden, bin ich nach der Schulzeit bei aller Begeisterung trotzdem nicht gekommen. Ich studierte Jura mit Ausbildungsphasen im In- und Ausland und sah mich in einer Position in einem kreativen Umfeld, nicht unbedingt mit einer juristischen Tätigkeit. Es zog mich in Richtung Theater oder Oper. Es kam anders und doch genau so: die Staatsoper Hamburg liegt heute in meiner unmittelbaren Nachbarschaft. Nach meinem Examen arbeitete ich u.a. als Justitiarin für die Schmuckmanufaktur Niessing und betreute spannende Projekte. Irgendwann wuchs der Wunsch, Schmuck selbst zu gestalten und die Dinge in die eigene Hand zu nehmen. Meine Mutter führte damals neben dem Atelier zwei Geschäfte und konnte Unterstützung gut gebrauchen. Ich stieg in das Geschäft mit ein und meine ersten Entwürfe lagen schon bald darauf in den Vitrinen noch bevor ich die Goldschmiedelehre begonnen hatte. Das war ein tolles Gefühl, denn ich habe immer alles ausprobieren können. So drückte ich als erwachsene Frau mit zwei Staatsexamen „berufsbegleitend“ wieder die Schulbank. Das war nicht immer einfach, war aber eine goldrichtige Entscheidung. Denn so, wie manche Ideen abstrakt im Kopf entstehen, entwickeln sich andere erst durch das Ausprobieren am Werkbrett. Entwerfen und verwerfen – beides gehört zu einem gestalterischen und künstlerischen Beruf und dafür muss man das Handwerk beherrschen. In einem glücklichen Moment fällt mir eine Idee vor die Füße, ich brauche sie bloß zu greifen, manchmal dauert es länger, um zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen. Einfach darf es sein, simpel nie – ein schmaler Grat. Das ist ein bisschen wie bei Mozart. Zu schwierig für die Könner und zu leicht für die Laien. Wie gesagt: Es liegt wohl in den Genen. Ich freue mich, wenn eine Kundin stolz auf ihr neues Stück ist. Schließlich ist sie die beste Botschafterin für mein Credo: schmück dich glücklich.

Katrin Hellwege, Inhaberin

„Ich bin die Tochter einer Goldschmiedin. Meine Leidenschaft für Schmuck wurde mir im wahrsten Sinne des Wortes in die Wiege gelegt. Nach der Schule stand ich oftmals im Geschäft oder in der Werkstatt, machte mich mehr oder minder nützlich und probierte neue Schmuckstücke aus. Eines Tages verliebte ich mich in ein Paar Ohrringe und meine Mutter schenkte sie mir. Einfach nur so, zwischendurch. Auf die Idee, selbst Goldschmiedin zu werden, bin ich nach der Schulzeit bei aller Begeisterung trotzdem nicht gekommen. Ich studierte Jura mit Ausbildungsphasen im In- und Ausland und sah mich in einer Position in einem kreativen Umfeld, nicht unbedingt mit einer juristischen Tätigkeit. Es zog mich in Richtung Theater oder Oper. Es kam anders und doch genau so: die Staatsoper Hamburg liegt in meiner unmittelbaren Nachbarschaft. Nach meinem Examen arbeitete ich u.a. als Justitiarin für die Schmuckmanufaktur Niessing und betreute spannende Projekte. Irgendwann wuchs der Wunsch, Schmuck selbst zu gestalten und die Dinge in die eigene Hand zu nehmen. Meine Mutter führte damals neben dem Atelier zwei Geschäfte und konnte Unterstützung gut gebrauchen. Ich stieg in das Geschäft mit ein und meine ersten Entwürfe lagen schon bald darauf in den Vitrinen noch bevor ich die Goldschmiedelehre begonnen hatte. Das war ein tolles Gefühl, denn ich habe immer alles ausprobieren können. So drückte ich als erwachsene Frau mit zwei Staatsexamen „berufsbegleitend“ wieder die Schulbank. Das war nicht immer einfach, war aber eine goldrichtige Entscheidung. Denn so, wie manche Ideen abstrakt im Kopf entstehen, entwickeln sich andere erst durch das Ausprobieren am Werkbrett. Entwerfen und verwerfen – beides gehört zu einem gestalterischen und künstlerischen Beruf und dafür muss man das Handwerk beherrschen. In einem glücklichen Moment fällt mir eine Idee vor die Füße, ich brauche sie bloß zu greifen, manchmal dauert es länger, um zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen. Einfach darf es sein, simpel nie – ein schmaler Grat. Das ist ein bisschen wie bei Mozart. Zu schwierig für die Könner und zu leicht für die Laien. Wie gesagt: Es liegt wohl in den Genen. Ich freue mich, wenn eine Kundin stolz auf ihr neues Stück ist. Schließlich ist sie die beste Botschafterin für mein Credo: schmück dich glücklich.“

Goldschmiedin Katrin Hellwege Nana Hellwege

Nana Hellwege, Gründerin

„Ich mache Schmuck – ich kann nicht anders. Schon als kleines Mädchen hat mich alles fasziniert, was glänzt und funkelt. Seit dieser Zeit wusste ich, dass ich nur diesen einen Beruf erlernen wollte. Und obwohl ich aus einer typischen Ärztefamilie kam, habe ich mich gegen alle Widerstände durchgesetzt. Das war seinerzeit keine Selbstverständlichkeit, denn zu jener Zeit galt das Goldschmiedehandwerk noch als Männerdomäne. Mein Lehrmeister hat bei der Goldschmiedekünstlerin Elisabeth Treskow gelernt und er führte mich in die heute selten praktizierte Kunst des Granulierens ein. Auch später, als ich eine eigene Familie hatte, habe ich nie aufgehört, mit Begeisterung am Werkbrett zu sitzen. Das ist bis heute einer meiner liebsten Plätze. Nachdem ich meine Meisterprüfung erfolgreich bestanden hatte, habe ich mich Anfang der Achtziger Jahre in Blankenese selbständig gemacht. Ich wollte selbstbestimmt arbeiten und habe den direkten Kontakt zu meinen Kundinnen gesucht. Schön ist, dass mir die Ideen nie ausgegangen sind. Immer wieder gilt es, Neuland zu betreten. Ich sage gerne: „Jede Idee hat zehn Kinder.“ Für mich ist es beglückend, dass meine Tochter weiterführt, womit ich begonnen habe. Damit hatte ich nicht gerechnet, das war ja bei der Wahl ihres Studiums auch nicht absehbar. Heute kann es passieren, dass ich mich in einen Entwurf meiner Tochter verliebe, den ich dann selbst tragen möchte, seien es Ohrhänger mit „Papillons“ oder der Ohrschmuck „Soft Navette“. Eines Tages schenkte Katrin mir den Prototyp der „Soft Navette“ – Ohrringe, die ich entdeckt und bewundert hatte. Einfach nur so, zwischendurch. So schließt sich der Kreis.“

Nana Hellwege, Gründerin

„Ich mache Schmuck – ich kann nicht anders. Schon als kleines Mädchen hat mich alles fasziniert, was glänzt und funkelt. Seit dieser Zeit wusste ich, dass ich nur diesen einen Beruf erlernen wollte. Und obwohl ich aus einer typischen Ärztefamilie kam, habe ich mich gegen alle Widerstände durchgesetzt. Das war seinerzeit keine Selbstverständlichkeit, denn zu jener Zeit galt das Goldschmiedehandwerk noch als Männerdomäne. Mein Lehrmeister hat bei der Goldschmiedekünstlerin Elisabeth Treskow gelernt und er führte mich in die heute selten praktizierte Kunst des Granulierens ein. Auch später, als ich eine eigene Familie hatte, habe ich nie aufgehört, mit Begeisterung am Werkbrett zu sitzen. Das ist bis heute einer meiner liebsten Plätze. Nachdem ich meine Meisterprüfung erfolgreich bestanden hatte, habe ich mich Anfang der Achtziger Jahre in Blankenese selbständig gemacht. Ich wollte selbstbestimmt arbeiten und habe den direkten Kontakt zu meinen Kundinnen gesucht. Schön ist, dass mir die Ideen nie ausgegangen sind. Immer wieder gilt es, Neuland zu betreten. Ich sage gerne: „Jede Idee hat zehn Kinder.“ Für mich ist es beglückend, dass meine Tochter weiterführt, womit ich begonnen habe. Damit hatte ich nicht gerechnet, das war ja bei der Wahl ihres Studiums auch nicht absehbar. Heute kann es passieren, dass ich mich in einen Entwurf meiner Tochter verliebe, den ich dann selbst tragen möchte, seien es Ohrhänger mit „Papillons“ oder der Ohrschmuck „Soft Navette“. Eines Tages schenkte Katrin mir den Prototyp der „Soft Navette“ – Ohrringe, die ich entdeckt und bewundert hatte. Einfach nur so, zwischendurch. So schließt sich der Kreis.“